Wir haben Opale geschürft und sogar welche gefunden!!!! Wir sind reich. Fast jedenfalls ;) Der Tag begann erst einmal mit ausschlafen. Nach einem kurzen Frühstück zog sich der Vormittag
so hin bis wir um 1 Uhr Mittags mit der Tour begannen. Zuerst führte uns der Weg an einen Friedhof auf dem Cooler Pedys berühmtester Einwohner begraben liegt. Crocodile Harry. Er ist
übrigens die Vorlage gewesen für Crocodile Dundee, den Kinofilm.
Weiter ging es durch die zerfurchte und gelöcherte Landschaft zu einer Underground Church. Es ist immer wieder erstaunlich wie kalt es doch ist wenn man nur ein paar Meter unter der Erde
ist. Ansonsten war die Kirche nicht wirklich besonders. Ein relativ großer Raum, mit einem kleinen Altar an der Stirnseite.
Der Fahrer, ein Oplaschürfer im gesetzten Alter, der diese Touren schon seit 15 Jahren veranstaltet erzählte uns Geschichten über die einzelnen Clubs und das Leben in Cooler Pedy bis wir
am Golfplatz ankamen. Ja man staunt nicht schlecht wenn man hört, dass es in Cooler Pedy auch einen Golfplatz gibt. Es gibt dort allerdings keinen einzigen Grashalm. Gespielt wird hier auf
feinem schwarzen Sand. Sieht schon sehr witzig aus. Man denkt das Gras wäre schwarz verbrannt.
Weiter ging es dann zu den Opalfeldern auf denen wir dann auch unsere eigenen Opale schürfen durften. Nach ein paar Tipps vom Fahrer und seiner Frau fanden wir auch ganz schnell
etliche Opale. Nun ja nicht direkt Opale, sondern opalisierte Steine. Aber die schimmern auch ganz toll in den verschiedensten Farben.
Nachdem wir die Hände beide voll hatten hieß es wieder zurück Richtung Cooler Pedy. Wir waren wohl die einzigen die wirklich etwas gefunden hatten, denn die anderen sahen etwas
enttäuscht aus als es zurück ging.
Nächste Station war dann die Höhle von Crocodile Harry. Dieser Mann hat wirklich alles was er so gefunden hat an die Wände geklebt und gehängt. Die Höhle ist total vollgestopft mit allem
was man so findet. Zusätzlich ist es wohl Brauch, noch seinen Namen oder irgendeinen Gegenstand dort zu lassen wenn man mal dort war. So hängen dort überall T-Shirts und Stringtangas
und BH's von der Decke.
Vorletzte Station waren die Breakaways. Von dort hat man einen atemberaubenden Blick über Felsformationen und eine extrem weite Ebene. Die ist so groß, dass man sogar die Krümmung
der Erde mit bloßem Auge erkennen kann.
Die einzelnen Felsen leuchten übrigens in den unterschiedlichsten Farben, von braun über rot nach gelb bis weiß. Am tollsten ist dabei ein Berg, der auf der einen Seite gelb und auf der
anderen weiß ist. Zusammen werden sie Salt and Pepper genannt.
Auf dem Rückweg von den Breakaways machten wir noch halt am Dingo Fence. Dieser trennt den Norden vom Süden Australiens und hat eine Gesamtlänge von 5700km. Er ist der längste
Zaun der Welt und schützt die Schafe im Süden vor den Dingos im Norden. Sieht schon echt cool aus, wenn man vom Horizont bis Horizont nur Zaun sehen kann :)
Wir ließen den Tag mit einem Abendessen ausklingen und bereiteten uns auf die Fahrt Richtung Ayers Rock vor, die für den nächsten Tag geplant war.
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