Donnerstag, 6. Januar 2011

Horsham/Grampians

Nächster Punkt auf unserer Rundreise waren die Grampians. Ein Gebirge im Westen von Melbourne, das vulkanischen Ursprungs ist und sich bis zu 1100m Höhe erhebt. Hier gibt es neben
tollen Kraterseen auch sehr viele versteckte Wasserfälle und natürlich die berühmte Balconies. Zwei sehr markante Felsvorsprünge, die sich wie Balkone über eine Schlucht recken. Da wir es
vermeiden wollten in Halls Gap, dem einzigen Ort in den Grampians zu übernachten blieben wir einfach in Horsham und suchten uns dort ein Motel. Dort ist leider momentan alles so
ausgestorben, weil allewelt im Urlaub ist. Jedenfalls fast alle Australier die in Horsham wohnen war auch fast alles was man Restaurant nennen konnte geschlossen. So entschlossen wir uns
wohl oder übel für unser erstes McDonalds Menü. Zum Glück gibt es dort ja auch einen sehr leckeren Salat ;).
Am nächsten Morgen ging es dann recht zeitig los zum McKenzie Fall. Einem der schönsten Wasserfälle in den Grampians. Leider war es ein wenig überlaufen und so konnte man die tolle
Landschaft nur teilweise genießen. Obwohl es eigentlich angenehme 25 Grad an diesem Tag hatte entpuppte sich der Aufstieg vom Wasserfallende bis zum Aussichtspunkt am oberen Ende
als fast noch anstrengender als der 6.5km Walk am Kings Caynon. Die Luftfeuchtigkeit machte einem dann doch mehr zu schaffen als man dachte.
Die Fälle an sich sind echt wunderschön. Mitten in der Natur gelegen und gut versteckt, aber wie gesagt, es war so gut wie unmöglich auch nur ein Foto zu machen ohne das irgendjemand
auf dem Foto stand. Wir machten anschließen einen kleinen Abstecher nach Halls Gap nur um einem einen Blick zu wagen und waren echt froh uns entschieden zu haben dort nicht zu
übernachten. Auf knapp 400 Einwohner kommen dort mehr als 6000 Gästebetten. Dementsprechend kann man sich das Örtchen vorstellen und wie es dort zugeht.
Wir fuhren also schnurstracks weiter Richtung Melbourne.
Eigentlich hatten wir geplant in Melbourne zu übernachten, da wir aber so gut voran kamen entschieden wir uns gleich weiter zu fahren, denn wir wollten ja noch Wilsons Promontory sehen.

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