Kings Canyon ist eine wunderschön zerfurchte und von der Natur geschaffene Bergkette. Ebenso wie auch der Ayers Rock besteht hier so gut wie alles aus Sandstein. Durch Wind und Wassr
wurde dabei nicht nur ein toller Canyon gebildet, sondern auch oben auf den Bergketten tolle Felsformationen geschliffen. Da wir uns hier für 2 Übernachtungen entschieden hatten nahmen
wir uns wieder ein Zimmer. Bei knapp 40 Grad ist so eine Klimaanlage Gold wert. Wenn man den Tag schon im total heißen Auto verbracht hat, will man nicht noch sein Zelt aufbauen und im
hitzigen Zelt liegen. Wir bekamen zwar ein 5 Bett Zimmer, aber wir hatten es die zwei Nächte für uns alleine. Sehr angenehm. Wir ruhten uns nach der Ankunft erst einmal aus, denn wir war
schon seit 5 Uhr morgens auf den Beinen und ließen den Abend mit einem Besuch in der örtlichen Pizzeria ausklingen. Für den folgenden Tag stand die anstrengende Wanderung entlang
des Kings Canyon an. 6,5 km erst den Berg rauf, dann den Bergrücken entlang über den Canyon und wieder zurück. Gelohnt hat es sich auf jeden Fall. Mit ordentlich Wasser im Gepäck ist es
auch wunderbar zu bewältigen. Überraschend war mitten im Canyon der Garten Eden. Hier waschen allerlei Pflanzen wie Palmen und Baumfarne, die eigentlich extrem viel Wasser
brauchen. Ein starker Kontrast zu der sonst extrem trockenen Gegend.
Abends entschlossen wir uns noch raus an die Bergkette zu fahren, um den Sonnenuntergang zu beobachten. Dabei machten wir Bekanntschaft mit einem Dingo. Leider konnten wir ihn nicht
sehen, aber dafür umso besser hören, denn er lief um den Sunset View Point herum und war wie ein Wolf am heulen. Man konnte genau nachverfolgen wohin er sich bewegte. Zum Glück
weg von uns. In diesem Moment wurde uns auch klar, warum die Toiletten und Duschen mit einem Zaun gesichert waren. Hatten wir doch vorher gelesen, dass Dingos eigentlich sehr seltene
und extrem scheue Tiere sind und nicht wirklich damit gerechnet hatten, dass sie sich so nah am Menschen herantrauen.
Kings Canyon war für uns und unsere Reise wie ein kleiner Wendepunkt. wir hatten hiermit den nördlichsten Punkt erreicht und fuhren von nun an wieder Richtung Melbourne zurück. Mit
einem lachenden Auge, angesichts der wundervollen Sachen die wie in dieser kurzen Zeit erlebt hatten und sehen konnten und mit einem weinenden Auge angesichts der Tatsache, dass es
jetzt irgendwie wieder Richtung Ausgangspunkt und somit für Katha Richtung Heimflug ging.
Wir machten wie auch auf der Hinfahrt wieder in Cooler Pedy Rast und buchten uns in einem Motel ein. Da wir seit Ayers Rock keine vorher gebuchten Hostels oder Hotels mehr hatten
nahmen wir die Möglichkeit der Motels wahr und reisten von nun an nur noch von Motel zu Motel, was sich im Nachhinein wirklich als extrem einfach günstig und gut herausgestellt hat.
Da wir bei unserem ersten Besuch in Cooler Pedy nur eigene Opale schürfen waren stand nun noch der obligatorische Kauf der Steine bei einem Händler an um für die Mama tolle Steine
mitzubringen ;)
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