Donnerstag, 6. Januar 2011

Dandenong Ranges

Da wir uns auch nächsten Tag noch nicht wirklich von dem Sonnenbrand erholt hatten mussten wir uns überlegen was wir denn nun machen könnte, ohne in die Sonne zu müssen. Ich schlug
vor, einen Stopp in den Dandenon Ranges zu machen. Dort könnte man auf den Gipfel fahren sich Melbourne von oben anschauen, bzw aus der Ferne und es wäre alles im Schatten. Auf der
Fahrt dort hin fiel mir noch ein, dass man dort die größten Laubbäume sehen könnte. Die Königseukalypten. Wir fuhren also zuerst auf den Gipfel des Mt. Dandenong um die Aussicht auf die
Metropolregion Melbourne zu genießen. Leider war es an diesem Tag etwas diesig und so lag die Stadt und einer Glocke von Dunst, Nebel, Staub, Dreck und Smog. Trotzdm kommet man
viele Sachen auch unter den schlechten Bedingungen erkennen. Weiter ging es über enge und windige Straßen entlang des Sherbrooke Creek. Neben uns reckten sich die
Rieseneukalyptusbäume in den Himmel. Waren wir noch 24 Stunden vorher in einer Region, die von der Vegetation und von der Landschaft dem gemäßigten Europa entsprach sah es hier
eher aus wie einem Regenwald. Mit Unmengen an Baumfarnen und Kletterpflanzen die sich an den Bäumen emporrankten. Wir machten noch einem Skulpturenpark halt, in dem ein
australischer Künstler aus Ton Phantasieabbildungen der australischen Ureinwohner geschaffen hat. Diese hat er wunderschön in einem Wald verteilt und sie der Natur überlassen. Allerlei
Moose, Gräser, Flechten und Algen haben sich im Laufe der Zeit darauf niedergelassen und geben den Skulpturen etwas mystisches.
Nach diesem wirklich tollen Erlebnis machten wir uns auf zum letzten Punkt unserer Reise. Melbourne.

1 Kommentar:

  1. tolle Lektüre - da dürfen wir also äußerst gespannt auf deine Bilder sein!;)

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