Donnerstag, 6. Januar 2011

Great Ocean Road

Am 20 Dezember holten wir morgens unseren weissen Toyota Carola ab, der uns für die nächsten 2 1/2 Wochen als Gefährt zur Verfügung stand. Es ging auch sofort los. Nach einem kurzen
Abstecher zum Matt, bei dem wir das Zelt und ein paar andere Sachen geparkt hatten waren wir auf dem Weg Richtung Küste. Nach knapp 2 Stunden waren wir dann soweit, dass wir durch
das Great Ocean Road Tor fuhren. Unser Trip führte uns bis Warrnambool wo wir unseren ersten Stopp geplant hatten. Schon auf dem Weg dort hin hielten wir an einigen wirklich tollen
Aussichtspunkten und genossen die Landschaft. Wir markierten und gleich wo wir am nächsten Tag alles hinwollten und planten schon einmal die weitere Route. In Warrnambool
angekommen checkten wir schnell ein, gingen essen und dann schlafen.
Am nächsten Tag war der Besuch der 12 Apostel und einiger weiterer Sehenswürdigkeiten an der Küste geplant. Wir starteten unsere Tour an der Märtyrerbucht. Nächster Punkt waren schon
die 12 Apostel, die wir leider nur ohne Sonnenschein genießen konnten, denn just in dem Moment als wir unser Auto abstellten um an die Küste zu laufen zog eine riesengroße Wolke auf.
Trotz des schlechteren Wetter sind diese Sandsteinfelsen in der Brandung wirklich toll. Es sind zwar nicht mehr 12 Stück, und man kann auch nie alle gleichzeitig sehen, egal wo man steht,
denn es werden immer ein oder zwei von anderen verdeckt, trotzdem ist es so eine atemberaubende Landschaft. Ebenso die London Bridge, die leider nur noch aus einem Bogen besteht.
Hier gibt es eine witzige Geschichte zu. Als der Fels einstürzte waren gerade Besucher auf dem äusseren Teil der London Bridge. Ihnen war nun der Weg versperrt und sie mussten mit einem
Hubschrauber gerettet werden. Zum Glück kam niemand zu Schaden. Weiter ging es die Küste entlang Richtung Otway Leuchtturm. Wir machten eine kleine Pause im Great Ocean Road
Wildlife Park um uns ein paar Tiere anzusehen und etwas zu essen. Leider eine echte Enttäuschung, denn die Anlage sah mehr nach einem verwilderten Garten, denn nach einem
einladenden Park aus. Dort haben wir aber zum ersten Mal einen kleinen Joey im Beutel seiner Mutter sehen können.
Auf dem Weg zum Otway Leuchtturm kamen wir durch einen Koalawald. Ich sagte noch zur Katha: Der Wald ist prädestiniert für Koalas. Und schon sahen wir die ersten in den Bäumen sitzen
und klettern. Inklusive kleiner sehr aktiver junger Koalas. Wirklich toll diese Tiere in freier Wildbahn so erleben zu können.
Der Leuchtturm selbst war leider gesperrt und so konnten wir uns nur auf dem Great Ocean Road Trail die Beine etwas vertreten bis wir unsere Rückfahrt antratten. Eigentlich hatten wir
geplant den Sonnenuntergang bei den 12 Aposteln anzuschauen. Da wir aber erst noch den Gibson Step anschauen wollten und es dort kurz vor Sonnenuntergang menschenleer war
entschieden wir uns einfach dort zu bleiben und erlebten so einen Sonnenuntergang direkt neben den 12 Aposteln an einem leeren fast 1 km langen Strand. Ich glaube besser geht es nicht.

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