Wir fuhren also durch Melbourne durch bis wir gegen sieben Uhr abends in Leongatha ankamen. Wir entschieden uns hier zu bleiben und suchten uns ein Motel. Wir ging noch schnell was
essen und legten uns ins Bett, denn für den nächsten Tag stand eine anstrengende Tour auf dem Plan. Wir wollten bis zu Südspitze Kontinentalaustraliens wandern. Ausgangspunkt fast aller
Wanderruten auf Wilsons Promontory ist Titan River. Wir fuhren als morgens aus Leogatha los bis nach Titan River. Leider entpuppte sich der Wanderweg an die südlichste Spitze als eine 2
Tage Wandertour mit Übernachtung an der Südspitze. Da wir für solch eine Tour nicht wirklich ausgestattet waren und auch nicht wirklich die Zeit dafür hatten entschieden wir uns für eine
kleinere Runde. Doch auch die sollte anstrengend genug sein :)
Wilsons Promontory ist eine Halbinsel bestehen aus Granit. Dort ragen riesige Granitblöcke in den Himmel die teilweise bis zu 500m hoch sind. Manche Hügel sehen dabei aus, als wäre sie
aus einem einzigen Stück und von der Natur komplett glatt geschliffen. Dazu kommen wunderschöne weiße Sandstrände, die nur zu Fuss zu erreichen sind und wenn die Sonne scheint hat
das Wasser eine so wunderbar blau türkise Farbe. Wie im Paradies. Allerdings war es nicht so war wie im Paradies. Wir starteten mit grauem Himmel und knapp über 15 Grad. Doch auch dort
ändert sich das Wetter so schnell wie in Melbourne und so kam am Nachmittag die Sonne raus und überraschte uns doch sehr. Man ist immer wieder erstaunt welche Kraft die Sonne hier
unten hat. Innerhalb von so kurzer Zeit waren wir beide total verbrannt. Leuchtend rote Nase. Nun ja der obligatorische Sonnenbrand gehört wohl zu jedem Australienurlaub dazu.
Wir kletterten bzw wanderten übrigens entlang der Klippen von einer Bucht zur nächsten und genossen den wunderbaren Ausblick über das Meer und die Berge im Rücken. Wilsons
Promontory ist sicherlich ein Must Do auf jeder Australienreise, die über Melbourne geht. Man ist sehr schnell dort und es ist einfach wunderschön.
Auf der Rückfahrt entschieden wir uns dann nicht den direkten Weg nach Melbourne zu nehmen, sondern einen kleinen Umweg über Foster einzulegen. Dort angekommen wurde uns erst
einmal bewusst, wie rot wir waren. Mir kam die Ehre zuteil uns Pizza zu holen und so musste nur ich mich mit meiner roten Rübe in die Öffentlichkeit trauen.
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