Auf dem Weg zum Ayers Rock oder Uluru, wie er von den Aboriginies genannt wird, machten wir an der Kreuzung halt, an der man zum Ayers Rock von der Nord Süd Route nach Westen hin
abbog. Nach einer kleinen Mittagspause entschlossen wir uns den Aufenthalt am Auers Rock etwas zu verkürzen, denn wir hatten nicht mit einer so kurzen Fahrzeit gerechnet, und
stattdessen noch einen Tag in Kings Canyon dranzuhängen. Wir machten uns schließlich auf den Weg und nach knapp 2 1/2 Stunden Autofahrt auf dem Lasseter Highway tauchte auf der
linken Seite der Auers Rock auf. Er ist schon wirklich imposant und wie ich finde von Weitem noch beeindruckender. Am Eingang zum Nationalpark verrichteten wir unsere Eintrittsgebühr und
fuhren geradewegs am Auers Rock vorbei zu den Olgas. Dies sind ähnliche Monolithe wie der Auers Rock stehen aber nicht so herausragend in der Landschaft. Trotzdem sind sie nicht
minder sehenswert. Am überraschendsten war wohl die Tatsache, dass die Oberfläche des Auers Rock und auch der Olgas ganz anders als erwartet sind. Ich habe mir eher einen feinen
Sandstein vorgestellt, wie man ihn so kennt. Er ist extrem grob und wahrscheinlich durch die starken Temperaturschwankkungen, die es dort ab und zu mal gibt, blättert die Oberfläche wie bei
einem Blätterteig ab.
Nach der Besichtigung der Olgas entschieden wir uns erst einmal uns einen Schlafplatz zu suchen. Obwohl mit Zelt ausgestattet fragten wir erst einmal in den örtlichen Hotels nach einem
Zimmer. Aber wie zu werwarten, war es so teuer, dass wir dann doch die Zeltalternative vorzogen. Nunja, schlecht war es auch nicht. wir hatten einen wunderschönen Sternenhimmel den wir
uns in der Nacht angucken konnten und bequem war die Kingsize Luftmatratze auch ;). Bevor wir uns allerdings schlafen legten statteten wir dem Auers Rock einen Besuch ab.Wir fuhren zum
Sunset Viewing Point um uns den Berg in der Abendsonne anzusehen. Ein echt imposantes Farbspiel wird einem dabei geboten.
Da der Berg nicht nur im Sonnenuntergang, sondern auch im Sonnenaufgang super aussieht, haben wir uns natürlich nicht die Gelegenheit entgehen lassen uns sind morgens nach einer
Nacht im Zelt um 5 aufgestanden um den Auers Rock im Sonnenaufgang zu sehen. Ich muss sagen, genauso sehenswert wie im Sonnenuntergang. Anschließend gab es erst einmal
Frühstück um uns für die Besichtigung der einzelnen Viewing Pointe direkt am Berg zu stärken. Um es gleich vorweg zu nehmen, wir waren weder oben auf dem Berg, noch sind wir ganz um
ihn herum. Auf den Berg war wegen den Temperaturen verboten und so beließen wir es auch bei der Halbumrundung in Anbetracht der doch sehr hohen Temperaturen von knapp unter 40
Grad. Um die Mittagszeit setzen wir unserer Reise fort Richtung Kings Canyon.
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