Montag, 17. Januar 2011

Tassie die Zweite

Hey Leute,
Nach ein paar Tagen schreibpause ist es heute wieder soweit euch auf den neuesten stand zu bringen. Ich bin im Moment in New Norfolk. Das liegt ca 30 km nördlich von Hobart. Ich nähere mich also unaufhaltsam meinem abflugpunkt. Erster anlaufpunkt meiner Rundreise war die freycinet peninsula mit dem gleichnamigen Nationalpark. Dort gibt es einen der tollsten Strände der Welt. Den Strand in der wineglass bay. Die Bucht ist geformt wie ein Weinglas. Daher der Name. Aufgrund des wirklich schlechten Wetters musste ich allerdings drei Tage warten um die Bucht besuchen zu können. Ich entschied mich daher erst mal den Leuchtturm im Nationalpark zu besuchen, da dieser mit dem Auto erreichbar ist. Doch auch hier machte mir das Wetter einen strich durch die Rechnung. Ich war insgesamt 4 mal dort oben und lediglich beim letzten mal konnte man weiter als 200m sehen.
Am dritten Tag in Coles Bay hatte das Wetter jedoch ein Einsehen mit mir und die Sonne strahlte den ganzen Tag vom Himmel und es war keine Wolke zu sehen. Mit einem ordentlichen Wasservorrat und der Kamera im Gepäck ging es dann auf de knapp 2 Stunden dauernde Wanderung zur Wineglass Bay. 2 Stunden hin und zurück. Also lang war es nicht. Wirklich beschreiben kann man diesen Strand nicht. Es ist einfach so toll hier, man muss das selbst gesehen haben. Aber er ist nicht umsonst von einer internationalen Jury zu einem der schönsten strände der Welt gewählt worden.
Noch am gleichen Tag machte ich mich auf Richtung launceston, der zweitgrößten Stadt auf Tasmanien. Ich suchte mir ein Hotel und machte mich gleich auf den weg Richtung Cataract gorge. Mitten in der Stadt gelegen ist dies ein Erholungsgebiet für Einwohner und besucher. Ein wunderschöner Flusslauf mit einigen Stromschnellen und grossen Becken. Daneben gibt es noch einen sehr schön angelegten Park. Umrahmt wird das ganze von steilen granitfelsen die ein Tal bilden.
Für den nächsten Tag hatte ich mir den Besuch des Montezuma Falls vorgenommen. Als ich dort jedoch ankam änderte ich meinen Plan, denn es war eine drei Stunden Wanderung vom Parkplatz aus. Die Zeit hatte ich im Moment nicht und so entschied ich mich den Besuc auf den folgenden Vormittag zu verlegen und direkt nach strahan zu fahren. Hier kam ich glücklicherweise noc rechtzeitig an um eine 4 stündige Bootstour mitzumachen. Diese führte zuerst raus durch das Hells Gate aufs offene Meer und dann durch die komplette Bucht wieder zurück den Gordon River hinauf. Wir machten an einem Punkt halt um in den Urwald zu gehen und das Weltkulturerbe von Nahem bestaunen zu können. Dort wachsen bis zu 2500 Jahre alte Bäume, die Huon Pine Trees. Die wachsen allerdings so langsam, dass sie nach 80 Jahren gerade mal 10 bis 12 cm im Durchmesser dick sind. Ausserdem konnten wir eine Black copperhead Schlange sehen. Sie lag zusammengerollt auf einem baum und sonnte sich. Sie ist die zweitgiftigste Schlange auf Tasmanien und ist auch für den Menschen lebensgefährlich. Auf dem Rückweg gab es lecker Buffet und einn letzten Zwischenstopp auf Sarah Island. Dies war einen sträflingsinsel für fast 200 gefangene die dort Schiffe bauen mussten. Sie lebten dort unter teils widrigsten Bedingungen bis sie nach Port Arthur dem späteren zentralen Sträflingslager gebracht wurden.
Für die Nacht war ich im Youth Hostel untergekommen und hatte eine kleine 2 man Kabine für mich. Ich kam mir vor wie auf einem Schiff. Gerade mal 3x2,5m groß. Aber irgendwie witzig.
Gestern war dann der Besuch des Montezuma Wasserfalls an der Reihe. Ich wurde Moegens schon vom Regen geweckt und dachte mir nur: das wird ein nasser Tag. Genauso kam es auch. Von den fast 3 Stunden wandern durch den Regenwald war es vll 5 Minuten nicht am regnen. Trotzdem war es eines der tollsten Erlebnisse meines Tassie Aufenthaltes. Durch dichten Regenwald führte der Weg auf einem ehemaligen gleisbett, hier wurden früher Zink, Gold und einige andere Bodenschätze ausgegraben, immer am Fluss entlang. Über kleine Bachläufe und kleine Brücken, bis man nach knapp 1 - 1/12 h am Wasserfall ankommt. Dieser ist nicht sehr Reit und groß, dafür aber knapp 104m hoch. Einfach atemberaubend. Direkt vor dem Wasserfall kann man über eine kleine Hängebrücke. Die gerade 20cm breit ist. Also nicht mit Fuß neben Fuß. Der Boden besteht aus gelochten Stahlplanken und das ganze in ca 30 m über dem Boden. Alles ist am schwingen. Sehr cool!!!
Wieder am Auto angekommen musste ich mich erst mal umziehen, denn ich war komplett durchnässt. Froh das meine Kameraausrüstung trocken geblieben ist.
Heute geht es noch in einen weiteren Nationalpark, dem Mt Field Nt. Dort stehen die größten Laubbäume der Welt mit einer höhe von bis zu 100m. Und ein paar weitere Wasserfälle. Morgen geht es dann nach Port Arthur die tasman peninsula angucken und dann ist mein Tassie Abenteuer auch schon wieder rum. Aber ich komme wieder. Und ich kann es jedem nur empfehlen sich dieses kleine Eiland anzusehen. Faszinierende Landschaften!!!!
Cheers Martin

Dienstag, 11. Januar 2011

Tasmanien

Hallo Liebe Leser,
Nun bin ich den zweiten Tag auf Tasmanien. Leider zeigt es sich von seiner nicht so tollen Seite. Es regnet und regnet und regnet. Leider soll es auch so die nächsten Tage weiter gehen. Heute war ich den Vormittag über in der Stadt. Da der Stadtkern doch sehr klein und überschaubar ist hat man schnell alle schönen sehenswürdigkeiten erreicht. Hobart gilt als die Stadt mit den meisten erhaltenen historischen Gebäuden im Stadtkern und das sieht man ihr auch an. An jeder Ecke steht ein wirklich tolles Gebäude. Von den Anfängen der Besiedlung über die Blütezeit mit großen Hotels und repräsentativen Gebäuden bis hin zu den 20er Jahren Bauhausstil Hochhäusern ist hier alles vertreten. Rund um den Hafen wurde alles renoviert restauriert und neu angelegt. So bilden die ehemaligen Lagerhallen und lagergebaude nun Platz für Restaurant Bars und Kunstgalerien. Im Sonnenschein würde es um längen besser aussehen. Aber man kann nicht alles haben.
Ich habe nun meine Reiseroute für sie nächsten Tage festgelegt und mir die wichtigsten Sachen die och sehen will rausgeschrieben.
Morgen um 10 wird das Auto abgeholt und dann geht's erst mal auf die tasman peninsula. Dort wartet Port Arthur mit den ehemaligen Strafgefangenenlagern auf mich. Dann geht es hoch nach swansea oder Coles bay um mir den Nine Mile Beach und die whineglass bay anzuschauen. Weiter Richtung Norden führt dann der weg nach launceston um dort im Süden der Stadt die Berge zu erkunden. Ein anstecher in den Norden bringt mit nach Burnie. Von dort aus geht es langsam wieder zurück durch den westlichen Teil von Tasmanien. Vorbei an riesigen Wasserfällen und durch die Gebirge Richtung derwent Valley. Dies führt wieder bis nach hobart zurück wo meine Tour auf dem Mount Wellington endet. Von dort soll man einen guten Blick über die Stadt haben. Drückt mir die Daumen, dass es besseres Wetter ist wenn ich wieder nach hobart komme.
Am 20 werde ich dann wieder zurück fliegen nach Melbourne.
Dies wird zugleich der Schlusspunkt meiner Rundreise sein. Ich werde dort noch vier Tage bei Brad und Leah im Yarra Valley bleiben und dann den Heimweg nach Deutschland antreten. Dann sind knapp 3 Monate australienurlaub vorbei. Ich habe in dieser Zeit allerdings so viel erlebt und so viele tolle und vor allem nette und hilfsbereite Menschen kennengelernt. Dafür ich ich überaus dankbar.
Ich wünsche euch noch viel Spaß beim weiteren lesen und beim baldigen durchstöbern der Bildergalerie, die ich spätestens bei der Ankunft zu Hause mit ganz vielen tollen Bilder füllen werde.
Cheers
Martin

Donnerstag, 6. Januar 2011

Endlich wieder was zu lesen

Da ich in den letzten Wochen nicht zum Blogschreiben gekommen habe ich mich nun im Park niedergelassen und sitze am Yarra River und schreibe. Schon seit fast 2 Stunden schreibe ich
Reisebericht und versuche so die Reise noch einmal im Kopf durchzugehen. So viele tolle Erinnerungen und Eindrücke. Ich werde jetzt versuche wieder regelmäßig zu schreiben, so dass ihr
wieder alle auf dem Laufenden seit. Leider ist der Bericht am Ende doch etwas lang geworden und es gibt viel zu lesen. Also nehmt euch einen Wein, sucht euch ein bequemes Plätzchen
und lest ein wenig ;)
Nein Spass. So schlimm ist es nun auch wieder nicht. trotzdem wünsche ich euch viel Spass beim Lesen.
Martin
PS: Ihr müsst von unten nach oben lesen, ich habe alle Stationen als einzelne Posts angelegt, so dass man unsere Reise nachvollziehen kann. Also zuerst den untersten Eintrag vom 7 Januar lesen.
Da wir auf der ganzen Fahrt, die Summa summarum 6923 km lang war nur ein lebendes Känguru gesehen haben, welches gerade in den Busch hüpfte, die anderen waren leider alle
überfahren worden, sonst wären es rund 25 bis 30 gewesen, entschieden wir uns am gleichen Abend noch ins Yard Valley rauszufahren um die dortigen Kängurus zu beobachten. Bei
meinem Besuch von Brad und Leah vor knapp 4 Wochen durfte ich die Kängurufamilie schon einemmal beobachten und da Brad mir erzählte, dass sie immer dort sind und zur Abendzeit
rauskommen fuhren wir dort hin um endlich wild lebende Kängurus zu beobachten.
5 Minuten nach Ankunft, wir waren gerade losgelaufen sahen wir auch schon die ersten beiden im Feld stehen. Insgesamt waren es an diesem Tag knapp 10 Tiere die wir beobachten
konnten. Diesmal saßen sie allerdings nicht so ruhig wie bei meinem letzten Besuch, sondern entschieden sich über den Zaun in Feld zu hüpfen. Einfach toll diese Tiere im Hüpfen
beobachten zu sehen. Mit einem Satz waren sie über dem Zaun, der auch immerhin gut 1,2m hoch war. Und mit ein paar kräftigen Hüpfern waren sie auch schon auf und davon. Zum Glück
gelangen uns ein paar echt gute Fotos von den Sprüngen.
Am vorletzten Tag stand dann der Besuch des botanischen Gartens an. Überraschenderweise schrieb mit Matt eine SMS, er sei gerade in der Stadt, ob wir was zusammen machen wollten.
Ich lud ihn ein mit uns in den botanischen Garten zu gehen uns so schauten wir uns den Garten zu dritt an und teilten die jeweiligen Erlebnisse der letzten Wochen mit. Matt hat nun seine
Wohnung vermietet und wohnt momentan bei seiner Mumm. Am 19 geht's nach Schweden. Anschließend schauten wir uns noch den Shrine of Remembrance, ein Kriegsdenkmal an. Leider
hatte Matt keine Zeit uns auf den Night Market zu begleiten und so ging wir abends alleine dorthin. Ich wieß nicht ob ich vom Night Market schon mal erzählt habe, ich mache es einfach noch
mal. Jeden Mittwoch von 6 bis 10 abends werden dort nur Handwerkssachen und Essen verkauft. Man kann dort aus ganz vielen verschiedenen Ländern Sachen essen und vor allem den
örtlichen Wein trinken. Denn etliche Weinhändler haben dort Stände aufgebaut. Leider war es soo brechend voll, dass wir keinen Sitzplatz bekamen und entschieden uns in Chinatown zu
essen.
Am letzten Tag waren wir dann wieder auf dem Queen Victoria Market, nur diesmal war es der ganz normale Markt. Wir besorgten etliche Mitbringsel für die netten Leute zu Hause und
schlenderten ein wenig durch die Marktstraßen. Leider war uns beiden nach dem Chinesischen Essen am Vorabend nicht sonderlich gut und so legten wir uns den Nachmittag hin und ruhten
uns einfach aus. Eigentlich wollten wir noch auf den Eureka Tower, doch das ließen wir bleiben und gingen stattdessen wieder gewohnt italienisch Essen.

Abflug
Seit heute Morgen ist Katha nun wieder auf dem Weg nach Deutschland. Es war schon echt schwer sie einfach gehen zu lassen. Am liebsten wäre ich ja direkt mitgekommen. Aber auf mich
wartet hier unten noch ein wenig, dass es zu entdecken gilt. Nachdem wir uns verabschiedet hatten machte ich mich direkt auf den Weg ins nächste Reisebüro und buchte einen Hin- und
Rückflug nach Tasmanien. Die Insel will ich unbedingt noch sehen bevor ich wieder nach Deutschland komme. Da es im Norden von Australien, als Queensland ja im Moment nicht
sonderlich gut aussieht habe ich meine Plände dahingehen gecancelled.

Dandenong Ranges

Da wir uns auch nächsten Tag noch nicht wirklich von dem Sonnenbrand erholt hatten mussten wir uns überlegen was wir denn nun machen könnte, ohne in die Sonne zu müssen. Ich schlug
vor, einen Stopp in den Dandenon Ranges zu machen. Dort könnte man auf den Gipfel fahren sich Melbourne von oben anschauen, bzw aus der Ferne und es wäre alles im Schatten. Auf der
Fahrt dort hin fiel mir noch ein, dass man dort die größten Laubbäume sehen könnte. Die Königseukalypten. Wir fuhren also zuerst auf den Gipfel des Mt. Dandenong um die Aussicht auf die
Metropolregion Melbourne zu genießen. Leider war es an diesem Tag etwas diesig und so lag die Stadt und einer Glocke von Dunst, Nebel, Staub, Dreck und Smog. Trotzdm kommet man
viele Sachen auch unter den schlechten Bedingungen erkennen. Weiter ging es über enge und windige Straßen entlang des Sherbrooke Creek. Neben uns reckten sich die
Rieseneukalyptusbäume in den Himmel. Waren wir noch 24 Stunden vorher in einer Region, die von der Vegetation und von der Landschaft dem gemäßigten Europa entsprach sah es hier
eher aus wie einem Regenwald. Mit Unmengen an Baumfarnen und Kletterpflanzen die sich an den Bäumen emporrankten. Wir machten noch einem Skulpturenpark halt, in dem ein
australischer Künstler aus Ton Phantasieabbildungen der australischen Ureinwohner geschaffen hat. Diese hat er wunderschön in einem Wald verteilt und sie der Natur überlassen. Allerlei
Moose, Gräser, Flechten und Algen haben sich im Laufe der Zeit darauf niedergelassen und geben den Skulpturen etwas mystisches.
Nach diesem wirklich tollen Erlebnis machten wir uns auf zum letzten Punkt unserer Reise. Melbourne.

Leongatha/Wilsons Promontory/Foster

Wir fuhren also durch Melbourne durch bis wir gegen sieben Uhr abends in Leongatha ankamen. Wir entschieden uns hier zu bleiben und suchten uns ein Motel. Wir ging noch schnell was
essen und legten uns ins Bett, denn für den nächsten Tag stand eine anstrengende Tour auf dem Plan. Wir wollten bis zu Südspitze Kontinentalaustraliens wandern. Ausgangspunkt fast aller
Wanderruten auf Wilsons Promontory ist Titan River. Wir fuhren als morgens aus Leogatha los bis nach Titan River. Leider entpuppte sich der Wanderweg an die südlichste Spitze als eine 2
Tage Wandertour mit Übernachtung an der Südspitze. Da wir für solch eine Tour nicht wirklich ausgestattet waren und auch nicht wirklich die Zeit dafür hatten entschieden wir uns für eine
kleinere Runde. Doch auch die sollte anstrengend genug sein :)
Wilsons Promontory ist eine Halbinsel bestehen aus Granit. Dort ragen riesige Granitblöcke in den Himmel die teilweise bis zu 500m hoch sind. Manche Hügel sehen dabei aus, als wäre sie
aus einem einzigen Stück und von der Natur komplett glatt geschliffen. Dazu kommen wunderschöne weiße Sandstrände, die nur zu Fuss zu erreichen sind und wenn die Sonne scheint hat
das Wasser eine so wunderbar blau türkise Farbe. Wie im Paradies. Allerdings war es nicht so war wie im Paradies. Wir starteten mit grauem Himmel und knapp über 15 Grad. Doch auch dort
ändert sich das Wetter so schnell wie in Melbourne und so kam am Nachmittag die Sonne raus und überraschte uns doch sehr. Man ist immer wieder erstaunt welche Kraft die Sonne hier
unten hat. Innerhalb von so kurzer Zeit waren wir beide total verbrannt. Leuchtend rote Nase. Nun ja der obligatorische Sonnenbrand gehört wohl zu jedem Australienurlaub dazu.
Wir kletterten bzw wanderten übrigens entlang der Klippen von einer Bucht zur nächsten und genossen den wunderbaren Ausblick über das Meer und die Berge im Rücken. Wilsons
Promontory ist sicherlich ein Must Do auf jeder Australienreise, die über Melbourne geht. Man ist sehr schnell dort und es ist einfach wunderschön.
Auf der Rückfahrt entschieden wir uns dann nicht den direkten Weg nach Melbourne zu nehmen, sondern einen kleinen Umweg über Foster einzulegen. Dort angekommen wurde uns erst
einmal bewusst, wie rot wir waren. Mir kam die Ehre zuteil uns Pizza zu holen und so musste nur ich mich mit meiner roten Rübe in die Öffentlichkeit trauen.

Horsham/Grampians

Nächster Punkt auf unserer Rundreise waren die Grampians. Ein Gebirge im Westen von Melbourne, das vulkanischen Ursprungs ist und sich bis zu 1100m Höhe erhebt. Hier gibt es neben
tollen Kraterseen auch sehr viele versteckte Wasserfälle und natürlich die berühmte Balconies. Zwei sehr markante Felsvorsprünge, die sich wie Balkone über eine Schlucht recken. Da wir es
vermeiden wollten in Halls Gap, dem einzigen Ort in den Grampians zu übernachten blieben wir einfach in Horsham und suchten uns dort ein Motel. Dort ist leider momentan alles so
ausgestorben, weil allewelt im Urlaub ist. Jedenfalls fast alle Australier die in Horsham wohnen war auch fast alles was man Restaurant nennen konnte geschlossen. So entschlossen wir uns
wohl oder übel für unser erstes McDonalds Menü. Zum Glück gibt es dort ja auch einen sehr leckeren Salat ;).
Am nächsten Morgen ging es dann recht zeitig los zum McKenzie Fall. Einem der schönsten Wasserfälle in den Grampians. Leider war es ein wenig überlaufen und so konnte man die tolle
Landschaft nur teilweise genießen. Obwohl es eigentlich angenehme 25 Grad an diesem Tag hatte entpuppte sich der Aufstieg vom Wasserfallende bis zum Aussichtspunkt am oberen Ende
als fast noch anstrengender als der 6.5km Walk am Kings Caynon. Die Luftfeuchtigkeit machte einem dann doch mehr zu schaffen als man dachte.
Die Fälle an sich sind echt wunderschön. Mitten in der Natur gelegen und gut versteckt, aber wie gesagt, es war so gut wie unmöglich auch nur ein Foto zu machen ohne das irgendjemand
auf dem Foto stand. Wir machten anschließen einen kleinen Abstecher nach Halls Gap nur um einem einen Blick zu wagen und waren echt froh uns entschieden zu haben dort nicht zu
übernachten. Auf knapp 400 Einwohner kommen dort mehr als 6000 Gästebetten. Dementsprechend kann man sich das Örtchen vorstellen und wie es dort zugeht.
Wir fuhren also schnurstracks weiter Richtung Melbourne.
Eigentlich hatten wir geplant in Melbourne zu übernachten, da wir aber so gut voran kamen entschieden wir uns gleich weiter zu fahren, denn wir wollten ja noch Wilsons Promontory sehen.